Truppführerprüfung in Hunderdorf abgelegt

Zum Vergrößern Anklicken!
Zum Vergrößern Anklicken!

In der so genannten Truppführerausbildung haben sich 24 Kameraden/in auf ihre Tätigkeit vorbereitet, die nun zum Abschluss gebracht wurde. Ausgebildet wurden die Kameraden von den rechtlichen und organisatorischen Grundlagen, technischer Hilfeleistung sowie über den Brandvorgang und Löschtechnik. So hatte bei der Abschlussprüfung Kreisbrandinspektor Reinhard Krieger ein besonderes Lob parat. Denn beispielgebend hatten drei Feuerwehren aus der Gemeinde Hunderdorf und die Feuerwehr Bogenberg gemeinsam diese Truppführerausbildung durchgeführt.

Jeder Feuerwehrdienstleistende muss die für den Feuerwehrdienst erforderlichen fachlichen Fertigkeiten beherrschen und nach Anweisung eines Gruppenführers anwenden können. Für den Feuerwehrmann – frau heißt dies, dass er sein Handwerkszeug, d.h. die Geräte der Feuerwehr und die erforderlichen Arbeitsgänge kennen und beherrschen lernt. Besonders wichtig ist das Erlernen der Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehrkameraden, da die Aufgaben der Feuerwehr nur durch Gemeinschaftsleistungen erfüllt werden können.

Die Feuerwehren Au vorm Wald, Gaishausen, Hunderdorf, und Bogenberg haben sich zu dieser Ausbildungstätigkeit zusammengeschlossen. Dadurch wird erreicht, dass die Nachwuchskräfte auf dem gleichen Wissensstand sind und die Zusammenarbeit bei den verschiedensten Einsätzen reibungsloser ablaufen kann. Der theoretische Unterricht wurde gemeinsam im Unterrichtsraum der Feuerwehr Hunderdorf organisiert und durchgeführt.

Die Kreisführungskräfte KBI Reinhard Krieger, KBM Zhomas Schießl und KBM Klaus Weninger konnten nach der erfolgreichen Prüfung allen 24 Kameraden und Kameradinnen ein „Bestanden“ aussprechen. KBI Krieger bedankte sich für die Teilnahme bei allen und gratulierte zur bestanden Prüfung. Man hat sauber, ruhig und sehr konzentriert die Aufgaben gemeistert. Die gewissenhafte Ausbildung war deutlich zu erkennen. Es ist auch nicht selbstverständlich, und deshalb umso anerkennenswerter, dass sich Jugendliche heutzutage noch die nötige Zeit nehmen, um sich einer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Feuerwehr anzunehmen, so der KBI. Einen ganz besonderen Dank richtete Krieger dabei an die Ausbilder. Sehr lobenswert fand er auch, dass bei dieser Ausbildung die Feuerwehren so toll zusammenarbeiten und nicht jede Wehr seine eigene Suppe kocht.

Zum Abschluss sprach auch noch der Kommandant der gastgebenden Feuerwehr Hunderdorf, Klaus Weninger, ein dickes Lob an die jungen Feuerwehrler aus und auch er bedankte sich bei dem großen Ausbilderteam, das ebenso, wie die Prüflinge sehr viel Freizeit in die Ausbildung investiert hat. Er betonte, dass der Begriff Feuerwehr nicht nur für eine schlagkräftige Einheit steht, sondern vor allen Dingen für das kameradschaftliche Miteinander. Mit den Worten, „nur gemeinsam sind wir stark“, brachte er seinen Wunsch zum Ausdruck, dass man sich auch bei den nächsten Ausbildungen wieder in dieser geschlossenen Form zusammenfindet. Für die Ausbilder und Kommandanten wäre es eine große Anerkennung ihrer Arbeit, wenn sich die Nachwuchskräfte auch weiterhin in den einzelnen Feuerwehr so fleißig engagieren würden.
(Quelle: FF Hunderdorf)